Stoßwellentherapie

Die Stoßwellentherapie fördert die Durchblutung, löst Verkalkungen und lindert chronische Schmerzen.

Gezielte Schallwellen werden auf das betroffene Gewebe übertragen, um die Regeneration zu stimulieren. Sie wird häufig bei Fersensporn, Kalkschulter, Tennisellenbogen oder chronischen Sehnenreizungen eingesetzt. Die Therapie verbessert die Heilung ohne Operation und kann Schmerzen deutlich reduzieren.

Was ist eine Stoßwellentherapie?

Wichtige Informationen auf einen Blick

Wir unterscheiden heute in der Praxis fokussierte Stoßwellen von radialen Druckwellen, die häufig fälschlicherweise radiale Stoßwellen genannt werden.

Was sind fokussierte Stoßwellen?

Wir kennen fokussierte Stoßwellen aus der Natur. Bei explosionsartigen Vorgängen in der Atmosphäre, wie z. B. Blitzschlag oder Flugzeuge, die die Schallmauer durchbrechen, entstehen solche akustischen Pulse.

Es handelt sich also um Schallwellen, die in den Körper übertragen werden und deren Energie im Wesentlichen in der relativ kleinen Fokuszone freigesetzt wird. In der kleinen Fokuszone sollte sich dann der krankhafte Prozess (z. B. Kalk) befinden.

Radiale Stoßwellen, oder besser Druckwellen, haben deutlich weniger Energie, eine deutlich geringere Eindringtiefe und keine Fokuszone.

Wie wirken Stoßwellen?

Nach den neuesten Erkenntnissen wirken Stoßwellen weniger mechanisch als mikrobiologisch. Das heißt, das Stoßwellensignal führt zu Druck-, Zug- und Scherkräften in der Tiefe und dadurch kommt es zur Freisetzung von Mediatoren, die Stoffwechselprozesse in Gang setzen.

Übersicht Stosswellentherapie

Fokussierte Stoßwellen bei

  • Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
  • Tennis-Ellenbogen (Epicondylitis humeri radialis)
  • Golfer-Ellenbogen (Epicondylus humeri ulnaris)
  • Fersensporn (Fasciitis plantaris)
  • Schleimbeutelreizung am Rollhügel der Hüfte (Bursitis trochanterica)
  • Patellaspitzensyndrom (Jumpers Knee)
  • Achillodynie
  • Schienbeinkantensyndrom (Shin Splint)
  • Andere schmerzhafte Sehnenansatzreizungen

Eine Sonderstellung in diesem Zusammenhang nimmt sicherlich die verzögerte Knochenbruchheilung ein (Pseudarthrosen).

Radiale Stoßwellentherapie bei

  • Verspannungen der Muskulatur, z. B. im Hals-Nacken-Bereich
  • Schmerzhaften Triggerpunkten der Muskulatur mit ausstrahlendem Charakter
  • Umschriebenen Verhärtungen – Myogelosen der Muskulatur
  • Zum Ausstreichen und Lösen von schmerzhaften Sehnen-Muskel-Übergängen und Verspannungen

Durchführung

Zunächst muss natürlich die Diagnose gesichert werden. Dies geschieht durch eine eingehende Untersuchung, ggf. zusätzlich mit Ultraschall oder Röntgen, um den Schaden genau zu lokalisieren.

Der Schallkopf des Stoßwellengeräts wird dann exakt über dem betroffenen Bezirk positioniert und das Gebiet mit Stoßwellen „beschossen“.

Dabei werden ca. 1 500 bis 2 000 Stoßwellen abgegeben. Dabei wird, sofern die Schmerzen des Patienten es zulassen, die Energie langsam gesteigert.

In seltenen Fällen kann es notwendig sein, vorher durch eine Infiltration eine örtliche Betäubung durchzuführen.

Im Allgemeinen werden drei bis fünf Sitzungen benötigt. Die Dauer der Behandlung beträgt ca. 10 Minuten.

Der Abstand zwischen zwei Sitzungen bei der fokussierten Stoßwelle sollte ein bis zwei Wochen, bei der radialen Stoßwelle ca. eine Woche betragen.

Wann sollten Stosswellen nicht eingesetzt werden?

  • Bei Herzschrittmacher-Patienten
  • In der Schwangerschaft
  • Bei Tumorpatienten
  • Im Wachstumsfugenbereich von Kindern und Jugendlichen
  • Nicht im Bereich von großen Gefäß-Nerven-Bahnen sowie Nerven-, Darm- und Lungengewebe
  • Bei Patienten mit erheblichen Blutgerinnungsstörungen oder Marcumar-Therapie
  • Bei Infektionen im Behandlungsgebiet

Kosten

Gesetzlich Versicherte müssen die Kosten für die Behandlung selbst übernehmen, da die Krankenkassen trotz nachgewiesener Wirksamkeit der Methode die Kosten in der Regel nicht erstatten.

Bei privaten Krankenversicherungen werden die Standardindikationen, wie Schulterkalk, Tennisellenbogen und Fersensporn, in der Regel übernommen.

Bei anderen Indikationen empfiehlt sich, im Vorfeld einen Kostenübernahmeantrag zu stellen. Ein entsprechendes Schreiben erhalten Sie in unseren Praxen.

Nicht immer spürt man eine sofortige Besserung.

MERKE: Heilung braucht Zeit

Unsere Spezialisten für konservative Therapie

  • Dr. med. S. Volk
  • Dr. med. C. Pietsch

Stoßwellentherapie

Die Stoßwellentherapie fördert die Durchblutung, löst Verkalkungen und lindert chronische Schmerzen.

Gezielte Schallwellen werden auf das betroffene Gewebe übertragen, um die Regeneration zu stimulieren. Sie wird häufig bei Fersensporn, Kalkschulter, Tennisellenbogen oder chronischen Sehnenreizungen eingesetzt. Die Therapie verbessert die Heilung ohne Operation und kann Schmerzen deutlich reduzieren.

Was ist eine Stoßwellentherapie?

Wichtige Informationen auf einen Blick

Wir unterscheiden heute in der Praxis fokussierte Stoßwellen von radialen Druckwellen, die häufig fälschlicherweise radiale Stoßwellen genannt werden.

Was sind fokussierte Stoßwellen?

Wir kennen fokussierte Stoßwellen aus der Natur. Bei explosionsartigen Vorgängen in der Atmosphäre, wie z. B. Blitzschlag oder Flugzeuge, die die Schallmauer durchbrechen, entstehen solche akustischen Pulse.

Es handelt sich also um Schallwellen, die in den Körper übertragen werden und deren Energie im Wesentlichen in der relativ kleinen Fokuszone freigesetzt wird. In der kleinen Fokuszone sollte sich dann der krankhafte Prozess (z. B. Kalk) befinden.

Radiale Stoßwellen, oder besser Druckwellen, haben deutlich weniger Energie, eine deutlich geringere Eindringtiefe und keine Fokuszone.

Wie wirken Stoßwellen?

Nach den neuesten Erkenntnissen wirken Stoßwellen weniger mechanisch als mikrobiologisch. Das heißt, das Stoßwellensignal führt zu Druck-, Zug- und Scherkräften in der Tiefe und dadurch kommt es zur Freisetzung von Mediatoren, die Stoffwechselprozesse in Gang setzen.

Übersicht Stosswellentherapie

Fokussierte Stoßwellen bei

  • Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
  • Tennis-Ellenbogen (Epicondylitis humeri radialis)
  • Golfer-Ellenbogen (Epicondylus humeri ulnaris)
  • Fersensporn (Fasciitis plantaris)
  • Schleimbeutelreizung am Rollhügel der Hüfte (Bursitis trochanterica)
  • Patellaspitzensyndrom (Jumpers Knee)
  • Achillodynie
  • Schienbeinkantensyndrom (Shin Splint)
  • Andere schmerzhafte Sehnenansatzreizungen

Eine Sonderstellung in diesem Zusammenhang nimmt sicherlich die verzögerte Knochenbruchheilung ein (Pseudarthrosen).

Radiale Stoßwellentherapie bei

  • Verspannungen der Muskulatur, z. B. im Hals-Nacken-Bereich
  • Schmerzhaften Triggerpunkten der Muskulatur mit ausstrahlendem Charakter
  • Umschriebenen Verhärtungen – Myogelosen der Muskulatur
  • Zum Ausstreichen und Lösen von schmerzhaften Sehnen-Muskel-Übergängen und Verspannungen

Durchführung

Zunächst muss natürlich die Diagnose gesichert werden. Dies geschieht durch eine eingehende Untersuchung, ggf. zusätzlich mit Ultraschall oder Röntgen, um den Schaden genau zu lokalisieren.

Der Schallkopf des Stoßwellengeräts wird dann exakt über dem betroffenen Bezirk positioniert und das Gebiet mit Stoßwellen „beschossen“.

Dabei werden ca. 1 500 bis 2 000 Stoßwellen abgegeben. Dabei wird, sofern die Schmerzen des Patienten es zulassen, die Energie langsam gesteigert.

In seltenen Fällen kann es notwendig sein, vorher durch eine Infiltration eine örtliche Betäubung durchzuführen.

Im Allgemeinen werden drei bis fünf Sitzungen benötigt. Die Dauer der Behandlung beträgt ca. 10 Minuten.

Der Abstand zwischen zwei Sitzungen bei der fokussierten Stoßwelle sollte ein bis zwei Wochen, bei der radialen Stoßwelle ca. eine Woche betragen.

Wann sollten Stosswellen nicht eingesetzt werden?

  • Bei Herzschrittmacher-Patienten
  • In der Schwangerschaft
  • Bei Tumorpatienten
  • Im Wachstumsfugenbereich von Kindern und Jugendlichen
  • Nicht im Bereich von großen Gefäß-Nerven-Bahnen sowie Nerven-, Darm- und Lungengewebe
  • Bei Patienten mit erheblichen Blutgerinnungsstörungen oder Marcumar-Therapie
  • Bei Infektionen im Behandlungsgebiet

Kosten

Gesetzlich Versicherte müssen die Kosten für die Behandlung selbst übernehmen, da die Krankenkassen trotz nachgewiesener Wirksamkeit der Methode die Kosten in der Regel nicht erstatten.

Bei privaten Krankenversicherungen werden die Standardindikationen, wie Schulterkalk, Tennisellenbogen und Fersensporn, in der Regel übernommen.

Bei anderen Indikationen empfiehlt sich, im Vorfeld einen Kostenübernahmeantrag zu stellen. Ein entsprechendes Schreiben erhalten Sie in unseren Praxen.

Nicht immer spürt man eine sofortige Besserung.

MERKE: Heilung braucht Zeit

Unsere Spezialisten für konservative Therapie

  • Dr. med. S. Volk
  • Dr. med. C. Pietsch

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