Schulterchirurgie

Die Schulterchirurgie umfasst moderne Verfahren zur Behandlung von Verletzungen, Instabilitäten und Arthrosen im Schultergelenk.

Ob Sehnenriss, Knochenverletzung oder chronischer Schmerz – die Schulterchirurgie bietet präzise operative Lösungen, um Beweglichkeit und Stabilität wiederherzustellen. Je nach Befund kommen minimalinvasive arthroskopische Eingriffe oder offene Operationen zum Einsatz. Ziel ist eine nachhaltige Schmerzlinderung und die Wiederherstellung der natürlichen Schulterfunktion, begleitet durch eine strukturierte Nachbehandlung und Physiotherapie.

Was ist Schulterchirurgie?

Die Schulterchirurgie ist vergleichbar der Kniechirurgie ein sehr breites und komplexes Themenfeld. Angefangen bei kleinen Operationen wie Arthroskopien oder Weichteileingriffen bis zu großen Schulterprothesenwechseloperationen bieten wir am Meliva Gelenkzentrum das gesamte Spektrum der operativen Schulterinterventionen an.

Es bedarf hierzu einer guten Ausbildung, viel Erfahrung und damit entstandener Spezialisierung, um die jeweiligen Erkrankungen an der Schulter optimal behandeln zu können.

Häufig auftretende Beschwerden

Anatomie der Schulter

Die Schulter setzt sich zusammen aus einem Hauptgelenk und mehreren Nebengelenken: dem Schultereckgelenk (Acromioclaviculargelenk), der Gelenkfläche zwischen Schulterblatt und Brustkorbwand, dem Raum zwischen Schulterdach und Oberarmkopf (Subakromialraum) sowie der Verbindung von Schlüsselbein zu Brustkorb (Sternoclaviculargelenk). Das Hauptgelenk wird vom Oberarmkopf und der Schulterpfanne, welche ein Teil des Schulterblattes ist, gebildet.

Das Schultergelenk ist ein Kugelgelenk und verfügt über den größten Bewegungsumfang des menschlichen Körpers. Dadurch ist die Schulter besonders beweglich, andererseits erhöht dieser große Bewegungsumfang aber die Verletzungsanfälligkeit der Schulter (Schulterinstabilitäten) und kann eine verfrühte Abnutzung bedingen.

Die Pfanne der Schulter ist im Vergleich zum Kopf sehr klein (vergleichbar einem Golfball auf einem Tee) und wird durch eine Gelenklippe (Labrum), welche die Fläche der gesamten Pfanne vergrößert, verstärkt. Die Kapsel der Schulter wird von glenohumeralen Bändern gesichert, welche den Oberarmkopf mit der Pfanne verbinden. Sie fungieren als sekundäre Verstärkung der Kapsel an stark beanspruchten Stellen.

Bedeutsam bei Ausrenkungen und Instabilitäten ist das mediale und untere, vordere glenohumerale Band.

Zur Bewegung und Zentrierung wird die Schulter von Muskeln der Rotatorenmanschette umgeben: Subscapularis vorne, Supraspinatus oben, Infraspinatus und Teres minor hinten. Besonders häufig betroffen sind Supraspinatus-Risse, Impingement oder Kalkablagerungen.

Die lange Bizepssehne zieht durch das Gelenk und setzt am oberen Pfannenrand an — dort ist sie durch einen komplexen Bandapparat („Pulley“) gesichert, anfällig für Verletzungen.

Zudem wirken Schleimbeutel als Puffer zwischen Muskeln, Sehnen und Knochen. Sie reagieren bei Fehlbelastung oder rheumatischen Erkrankungen häufig mit Entzündungen.

Behandlungsablauf – Schulterschmerzen

Symptome

  • Arthrose des Schultereckgelenks
  • Arthrose des Schulterhauptgelenks
  • Bruch des Schlüsselbeins
  • Impingementsyndrom
  • Schulterinstabilitäten
  • Schultersteife (Frozen Shoulder)
  • Sehnenrisse der Schulter
  • Verkalkung der Rotatorenmanschette
  • Verletzung des Schultereckgelenks

Diagnose

Eine ausführliche Anamnese und Analyse früherer Operationsberichte ist essenziell. Es folgt eine körperliche Untersuchung des kranken und des gesunden Schultergelenks, gefolgt von entsprechender Bildgebung (Sonographie, Röntgen, MRT, ggf. CT oder Szintigraphie), bis die Diagnose gesichert ist.

Therapie

Abhängig von der Diagnose kann oft bereits eine konservative Behandlung erfolgreich sein (siehe Kapitel „Konservative Therapie“). Bei strukturellen Schäden oder fortgeschrittener Arthrose erfolgt eine patientenspezifische Beratung über mögliche Operationen.

Genesung

Das Resultat basiert je zur Hälfte auf der Operation und auf der Rehabilitation. Direkt nach dem Eingriff startet die physiotherapeutische Behandlung. Eigenübungen und spacialisierte Fortsetzung der Therapie sind entscheidend. Eine Leistungsanalyse hilft, den Trainingsstand zu ermitteln und gezielt weiter voranzukommen.

Unsere Schulterchirurgie-Spezialisten

  • Dr. med. M. Scholz

Schulterchirurgie

Die Schulterchirurgie umfasst moderne Verfahren zur Behandlung von Verletzungen, Instabilitäten und Arthrosen im Schultergelenk.

Ob Sehnenriss, Knochenverletzung oder chronischer Schmerz – die Schulterchirurgie bietet präzise operative Lösungen, um Beweglichkeit und Stabilität wiederherzustellen. Je nach Befund kommen minimalinvasive arthroskopische Eingriffe oder offene Operationen zum Einsatz. Ziel ist eine nachhaltige Schmerzlinderung und die Wiederherstellung der natürlichen Schulterfunktion, begleitet durch eine strukturierte Nachbehandlung und Physiotherapie.

Was ist Schulterchirurgie?

Die Schulterchirurgie ist vergleichbar der Kniechirurgie ein sehr breites und komplexes Themenfeld. Angefangen bei kleinen Operationen wie Arthroskopien oder Weichteileingriffen bis zu großen Schulterprothesenwechseloperationen bieten wir am Meliva Gelenkzentrum das gesamte Spektrum der operativen Schulterinterventionen an.

Es bedarf hierzu einer guten Ausbildung, viel Erfahrung und damit entstandener Spezialisierung, um die jeweiligen Erkrankungen an der Schulter optimal behandeln zu können.

Häufig auftretende Beschwerden

Anatomie der Schulter

Die Schulter setzt sich zusammen aus einem Hauptgelenk und mehreren Nebengelenken: dem Schultereckgelenk (Acromioclaviculargelenk), der Gelenkfläche zwischen Schulterblatt und Brustkorbwand, dem Raum zwischen Schulterdach und Oberarmkopf (Subakromialraum) sowie der Verbindung von Schlüsselbein zu Brustkorb (Sternoclaviculargelenk). Das Hauptgelenk wird vom Oberarmkopf und der Schulterpfanne, welche ein Teil des Schulterblattes ist, gebildet.

Das Schultergelenk ist ein Kugelgelenk und verfügt über den größten Bewegungsumfang des menschlichen Körpers. Dadurch ist die Schulter besonders beweglich, andererseits erhöht dieser große Bewegungsumfang aber die Verletzungsanfälligkeit der Schulter (Schulterinstabilitäten) und kann eine verfrühte Abnutzung bedingen.

Die Pfanne der Schulter ist im Vergleich zum Kopf sehr klein (vergleichbar einem Golfball auf einem Tee) und wird durch eine Gelenklippe (Labrum), welche die Fläche der gesamten Pfanne vergrößert, verstärkt. Die Kapsel der Schulter wird von glenohumeralen Bändern gesichert, welche den Oberarmkopf mit der Pfanne verbinden. Sie fungieren als sekundäre Verstärkung der Kapsel an stark beanspruchten Stellen.

Bedeutsam bei Ausrenkungen und Instabilitäten ist das mediale und untere, vordere glenohumerale Band.

Zur Bewegung und Zentrierung wird die Schulter von Muskeln der Rotatorenmanschette umgeben: Subscapularis vorne, Supraspinatus oben, Infraspinatus und Teres minor hinten. Besonders häufig betroffen sind Supraspinatus-Risse, Impingement oder Kalkablagerungen.

Die lange Bizepssehne zieht durch das Gelenk und setzt am oberen Pfannenrand an — dort ist sie durch einen komplexen Bandapparat („Pulley“) gesichert, anfällig für Verletzungen.

Zudem wirken Schleimbeutel als Puffer zwischen Muskeln, Sehnen und Knochen. Sie reagieren bei Fehlbelastung oder rheumatischen Erkrankungen häufig mit Entzündungen.

Behandlungsablauf – Schulterschmerzen

Symptome

  • Arthrose des Schultereckgelenks
  • Arthrose des Schulterhauptgelenks
  • Bruch des Schlüsselbeins
  • Impingementsyndrom
  • Schulterinstabilitäten
  • Schultersteife (Frozen Shoulder)
  • Sehnenrisse der Schulter
  • Verkalkung der Rotatorenmanschette
  • Verletzung des Schultereckgelenks

Diagnose

Eine ausführliche Anamnese und Analyse früherer Operationsberichte ist essenziell. Es folgt eine körperliche Untersuchung des kranken und des gesunden Schultergelenks, gefolgt von entsprechender Bildgebung (Sonographie, Röntgen, MRT, ggf. CT oder Szintigraphie), bis die Diagnose gesichert ist.

Therapie

Abhängig von der Diagnose kann oft bereits eine konservative Behandlung erfolgreich sein (siehe Kapitel „Konservative Therapie“). Bei strukturellen Schäden oder fortgeschrittener Arthrose erfolgt eine patientenspezifische Beratung über mögliche Operationen.

Genesung

Das Resultat basiert je zur Hälfte auf der Operation und auf der Rehabilitation. Direkt nach dem Eingriff startet die physiotherapeutische Behandlung. Eigenübungen und spacialisierte Fortsetzung der Therapie sind entscheidend. Eine Leistungsanalyse hilft, den Trainingsstand zu ermitteln und gezielt weiter voranzukommen.

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  • Dr. med. M. Scholz

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