Impingement

Beim Impingement-Syndrom werden Sehnen und Weichteile unter dem Schulterdach eingeengt. Das führt zu Schmerzen, Entzündungen und eingeschränkter Beweglichkeit.

Das Schulterengpasssyndrom entsteht häufig durch Überlastung, Fehlhaltungen oder altersbedingte Veränderungen. Betroffene verspüren Schmerzen beim Heben des Arms oder in der Nacht. In frühen Stadien helfen gezielte Physiotherapie, Injektionen und entzündungshemmende Medikamente, um die Beschwerden zu lindern. Besteht die Einklemmung fort, kann eine arthroskopische Erweiterung des Schulterraums (subakromiale Dekompression) notwendig sein. Ziel ist es, Reibung und Druck zu beseitigen, Entzündungen zu stoppen und eine schmerzfreie Schulterbeweglichkeit wiederherzustellen.

Anatomie

Über dem Schultergelenk befindet sich das sogenannte Schulterdach. Die Sehnen der Schulter mit dem dazugehörigen Schleimbeutel verlaufen in diesem Engpass zwischen dem Oberarmknochen und dem Schulterdach.

Krankheitsbild

Die Rotatorenmanschette, welche aus vier Sehnen besteht, kann sich mit dem dazugehörigen Schleimbeutel chronisch entzünden. Diese Erkrankung tritt insbesondere bei Überkopfsportarten auf.

Behandlungsablauf – Impingement

Symptome

Der Patient verspürt Schmerzen bei der Seithebung des Armes und im fortgeschrittenen Stadium einen Ruheschmerz, welcher auch den Schlaf stört.

Diagnostik

Neben der ausführlichen klinischen Untersuchung bedarf es eines Röntgenbildes sowie einer Ultraschalluntersuchung. Bei unklaren Befunden ist zusätzlich ein MRT notwendig.

Therapie

In den Anfängen des Krankheitsbildes sind für mindestens sechs Monate folgende therapeutische Maßnahmen sinnvoll:

  • Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten, z. B. Ibuprofen und Diclofenac
  • Injektionen von Corticoiden und/oder Hyaluronsäure in den Schleimbeutel unter dem Schulterdach
  • Krankengymnastik: akut in Verbindung mit Kälte, im chronischen Stadium mit Wärmeapplikation
  • Hilfreich ist auch die Akupunktur zur Stimulation der entzündungshemmenden Akupunkturpunkte
  • Vermeidung von Überkopftätigkeiten, insbesondere Sportarten wie Tennis, Volleyball etc.

Operative Therapie

Bei einem konservativ ausbehandelten Impingementsyndrom ist die Schlüssellochchirurgie indiziert. Es werden durch eine Gelenkspiegelung Begleitschäden im Schultergelenk ausgeschlossen.

Anschließend erfolgen die Spiegelung des Schleimbeutels und die Inspektion der Sehnen und des Schulterdaches.

Nach Entfernung der Knochenhaut am Schulterdach werden knöcherne Nasen bzw. ein Engpass des Sehnenkanals mit einer mechanischen Fräse beseitigt.

Unsere Schulterchirurgie-Spezialisten

  • Dr. med. M. Scholz

Impingement

Beim Impingement-Syndrom werden Sehnen und Weichteile unter dem Schulterdach eingeengt. Das führt zu Schmerzen, Entzündungen und eingeschränkter Beweglichkeit.

Das Schulterengpasssyndrom entsteht häufig durch Überlastung, Fehlhaltungen oder altersbedingte Veränderungen. Betroffene verspüren Schmerzen beim Heben des Arms oder in der Nacht. In frühen Stadien helfen gezielte Physiotherapie, Injektionen und entzündungshemmende Medikamente, um die Beschwerden zu lindern. Besteht die Einklemmung fort, kann eine arthroskopische Erweiterung des Schulterraums (subakromiale Dekompression) notwendig sein. Ziel ist es, Reibung und Druck zu beseitigen, Entzündungen zu stoppen und eine schmerzfreie Schulterbeweglichkeit wiederherzustellen.

Anatomie

Über dem Schultergelenk befindet sich das sogenannte Schulterdach. Die Sehnen der Schulter mit dem dazugehörigen Schleimbeutel verlaufen in diesem Engpass zwischen dem Oberarmknochen und dem Schulterdach.

Krankheitsbild

Die Rotatorenmanschette, welche aus vier Sehnen besteht, kann sich mit dem dazugehörigen Schleimbeutel chronisch entzünden. Diese Erkrankung tritt insbesondere bei Überkopfsportarten auf.

Behandlungsablauf – Impingement

Symptome

Der Patient verspürt Schmerzen bei der Seithebung des Armes und im fortgeschrittenen Stadium einen Ruheschmerz, welcher auch den Schlaf stört.

Diagnostik

Neben der ausführlichen klinischen Untersuchung bedarf es eines Röntgenbildes sowie einer Ultraschalluntersuchung. Bei unklaren Befunden ist zusätzlich ein MRT notwendig.

Therapie

In den Anfängen des Krankheitsbildes sind für mindestens sechs Monate folgende therapeutische Maßnahmen sinnvoll:

  • Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten, z. B. Ibuprofen und Diclofenac
  • Injektionen von Corticoiden und/oder Hyaluronsäure in den Schleimbeutel unter dem Schulterdach
  • Krankengymnastik: akut in Verbindung mit Kälte, im chronischen Stadium mit Wärmeapplikation
  • Hilfreich ist auch die Akupunktur zur Stimulation der entzündungshemmenden Akupunkturpunkte
  • Vermeidung von Überkopftätigkeiten, insbesondere Sportarten wie Tennis, Volleyball etc.

Operative Therapie

Bei einem konservativ ausbehandelten Impingementsyndrom ist die Schlüssellochchirurgie indiziert. Es werden durch eine Gelenkspiegelung Begleitschäden im Schultergelenk ausgeschlossen.

Anschließend erfolgen die Spiegelung des Schleimbeutels und die Inspektion der Sehnen und des Schulterdaches.

Nach Entfernung der Knochenhaut am Schulterdach werden knöcherne Nasen bzw. ein Engpass des Sehnenkanals mit einer mechanischen Fräse beseitigt.

Unsere Schulterchirurgie-Spezialisten

  • Dr. med. M. Scholz

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