Ellenbogenchirurgie
Die Ellenbogenchirurgie umfasst moderne Verfahren zur Wiederherstellung von Beweglichkeit und Schmerzfreiheit.
Von Sehnen- und Bandverletzungen bis zu Knorpelschäden oder Arthrose: Durch minimalinvasive Techniken werden Schmerzen gelindert und die Funktion des Ellenbogengelenks verbessert. Je nach Befund kommen arthroskopische Eingriffe, Bandrekonstruktionen oder Endoprothesen zum Einsatz.
Was ist Ellenbogenchirurgie?
Erkrankungen und Verletzungen des Ellenbogens gehören zu den häufigsten Gründen für den Besuch beim Orthopäden, dabei gibt es mannigfaltige Gründe für die Entstehung der Beschwerden. Das Ellenbogengelenk besteht aus insgesamt drei Einzelgelenken zwischen Oberarmknochen, Elle und Speiche. Ein diffiziler Bandapparat führt und stabilisiert die Gelenkpartner, sodass eine Streckung und Beugung wie in einem Scharnier mit der Bewegung der Unterarmdrehung verknüpft werden kann.
An den gelenknahen Knochen finden sich die Ansatz- bzw. Ursprungsstellen der Muskulatur, die die oben genannten Bewegungsrichtungen ausführt.
Aufgrund des komplexen Aufbaus gibt es diverse Ursachen, die zu Beschwerden am Ellenbogen und Unterarm führen können. Unser Team für Hand- und Ellenbogenchirurgie (Prof. Dr. Gladbach und Dr. Nowak) widmet sich der Untersuchung, Diagnostik und Behandlung von Beschwerden rund um den Ellenbogen und bietet Ihnen eine Vielzahl von konservativen und operativen Therapiemöglichkeiten.
Folgend geben wir Ihnen eine Übersicht über häufige Beschwerdebilder am Ellenbogen, wegen denen wir konsultiert werden.
Verletzungen
Alle anatomischen Strukturen des Ellenbogens können durch ein Unfallereignis verletzt werden. Entscheidend hierfür ist der Mechanismus, wobei genaue Angaben zum Unfallhergang weiterhelfen können. Besonders häufige Verletzungen sind Knochenbrüche des sog. Radiusköpfchens, je nach Bruchform kann eine konservative oder operative Behandlung erfolgen.
Auch Ausrenkungen des Gelenkes mit Verletzung der gelenkstabilisierenden Bänder zählen zu den häufigeren Unfallfolgen, hieraus kann eine dauerhafte Instabilität des Gelenkes entstehen. Darüber hinaus sind Abrisse der Bizepssehne und Knochenbrüche der Elle sind keine Seltenheit.
Überlastungserkrankungen
Durch mechanische Belastung ausgelöste Erkrankungen sind mit die häufigste Ursache für Beschwerden am Ellenbogen. Ursächlich sind insbesondere einseitige Belastungen im Beruf, beim Sport oder beim Musizieren. Hierbei kommt es zu einer sogenannten Degeneration, d.h. Verschleiß der Sehnenansätze am Oberarm. Der daumenseitige Tennisellenbogen ist hierbei 10-mal häufiger als der kleinfingerseitige Golferellenbogen. Die Behandlung richtet sich nach Schwere und Dauer der Erkrankung.
Erster Schritt in der Therapie der Überlastungserkrankungen am Ellenbogen sind die Beseitigung der auslösenden Ursachen und der Beginn einer eigenständigen isometrischen Beübung der Unterarmmuskulatur. Um auch langfristig beschwerdefrei zu bleiben und Rückfälle zu verhindern, sollte im Anschluss an die Akutbehandlung ein Training der Streck- und Beugemuskulatur zur Kräftigung der Gliederkette erfolgen. Hier kann Sie unser Team der Gelenktherapie fachkundig unterstützen.
Bei ausbleibendem Therapieerfolg ist die Stoßwellentherapie in vielen Fällen erfolgreich und seit Jahrzehnten eine etablierte, risikoarme Behandlung. Auch die Behandlung durch Einspritzen von autologem konditioniertem Plasma (ACP) ist eine neuere Option mit guter Wirkungsweise.
Weitere häufigen Beschwerdebilder am Ellenbogen
Schleimbeutelentzündung
Die sog. Bursitis olecrani entsteht häufig nach einem Anstoßen des Ellenbogens oder als Folge einer dauerhauften Druckeinwirkung. Sie kann in der Mehrzahl der Fälle ohne Operation behandelt werden, gelegentlich entwickeln sich aber chronische Formen. Hier kann eine Operation erforderlich werden, bei der der Schleimbeutel entfernt wird.
Nervenengen
Am Ellenbogen gibt es einige Stellen, die für die Nerven des Armes eine natürliche Engstelle darstellen. Die häufigste Form ist hierbei das sog. Ulnarisrinnensyndrom (auch als Sulcus-nervi-Ulnaris-Syndrom bezeichnet). Bei höhergradiger Eineinengung, insbesondere wenn schon Lähmungserscheinungen der Hand- und Unterarmmuskulatur bestehen, ist eine Operation erforderlich. Weitere Nervenengen am Ellenbogen können auch für den Medianusnerv oder den Radialisnerv bestehen, diese sind aber deutlich seltener.
Osteochondrosis dissecans
Örtlich begrenzte Durchblutungsstörungen am Ellenbogengelenk äußern sich in einem sog. Knochenmarködem. Gelegentlich kommt es dann zur Bildung von sog. freien Gelenkkörpern. Diese sind zumeist abgelöste Knorpelstückchen, die dann zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Gelenk führen können. Sie können je nach Form mit einer Gelenkspiegelung (sog. Arthroskopie) wieder befestigt oder aus dem Gelenk entfernt werden.
Erkrankungen der Gelenkschleimhaut
(Arthritis, Arthrosynovitis, Plicasyndrom)
Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Ursachen, weshalb es zu einem krankhaften Wachstum der Gelenkschleimhaut kommen kann. Eine ausgeprägte Schleimhautfalte, eine sog. Plica, kann beispielsweise zu Schmerzen und deutlicher Einschränkung der Beweglichkeit des Gelenkes führen, sodass sie im Rahmen einer Gelenkspiegelung abgetragen werden kann.
Ellenbogenarthrose
Die Arthrose des Ellenbogengelenkes ist nicht so häufig wie beispielsweise die Hüft- oder Kniegelenksarthrosen, aber dennoch keine Seltenheit. Sie kann beispielsweise nach Knochenbrüchen mit Beteiligung der Gelenkfläche entstehen, aber auch ohne vorangehendes Unfallereignis als sogenannte primäre Arthrose. Je nach Schweregrad der Arthrose gibt es verschiedene konservative wie operative Therapiemöglichkeiten.
Auch im Rahmen einer Arthrose des Ellenbogens können freie Gelenkkörper entstehen, die schmerzhafte Blockaden verursachen und im Rahmen einer Arthroskopie entfernt werden können.
Ellenbogenchirurgie
Die Ellenbogenchirurgie umfasst moderne Verfahren zur Wiederherstellung von Beweglichkeit und Schmerzfreiheit.
Von Sehnen- und Bandverletzungen bis zu Knorpelschäden oder Arthrose: Durch minimalinvasive Techniken werden Schmerzen gelindert und die Funktion des Ellenbogengelenks verbessert. Je nach Befund kommen arthroskopische Eingriffe, Bandrekonstruktionen oder Endoprothesen zum Einsatz.
Was ist Ellenbogenchirurgie?
Erkrankungen und Verletzungen des Ellenbogens gehören zu den häufigsten Gründen für den Besuch beim Orthopäden, dabei gibt es mannigfaltige Gründe für die Entstehung der Beschwerden. Das Ellenbogengelenk besteht aus insgesamt drei Einzelgelenken zwischen Oberarmknochen, Elle und Speiche. Ein diffiziler Bandapparat führt und stabilisiert die Gelenkpartner, sodass eine Streckung und Beugung wie in einem Scharnier mit der Bewegung der Unterarmdrehung verknüpft werden kann.
An den gelenknahen Knochen finden sich die Ansatz- bzw. Ursprungsstellen der Muskulatur, die die oben genannten Bewegungsrichtungen ausführt.
Aufgrund des komplexen Aufbaus gibt es diverse Ursachen, die zu Beschwerden am Ellenbogen und Unterarm führen können. Unser Team für Hand- und Ellenbogenchirurgie (Prof. Dr. Gladbach und Dr. Nowak) widmet sich der Untersuchung, Diagnostik und Behandlung von Beschwerden rund um den Ellenbogen und bietet Ihnen eine Vielzahl von konservativen und operativen Therapiemöglichkeiten.
Folgend geben wir Ihnen eine Übersicht über häufige Beschwerdebilder am Ellenbogen, wegen denen wir konsultiert werden.
Verletzungen
Alle anatomischen Strukturen des Ellenbogens können durch ein Unfallereignis verletzt werden. Entscheidend hierfür ist der Mechanismus, wobei genaue Angaben zum Unfallhergang weiterhelfen können. Besonders häufige Verletzungen sind Knochenbrüche des sog. Radiusköpfchens, je nach Bruchform kann eine konservative oder operative Behandlung erfolgen.
Auch Ausrenkungen des Gelenkes mit Verletzung der gelenkstabilisierenden Bänder zählen zu den häufigeren Unfallfolgen, hieraus kann eine dauerhafte Instabilität des Gelenkes entstehen. Darüber hinaus sind Abrisse der Bizepssehne und Knochenbrüche der Elle sind keine Seltenheit.
Überlastungserkrankungen
Durch mechanische Belastung ausgelöste Erkrankungen sind mit die häufigste Ursache für Beschwerden am Ellenbogen. Ursächlich sind insbesondere einseitige Belastungen im Beruf, beim Sport oder beim Musizieren. Hierbei kommt es zu einer sogenannten Degeneration, d.h. Verschleiß der Sehnenansätze am Oberarm. Der daumenseitige Tennisellenbogen ist hierbei 10-mal häufiger als der kleinfingerseitige Golferellenbogen. Die Behandlung richtet sich nach Schwere und Dauer der Erkrankung.
Erster Schritt in der Therapie der Überlastungserkrankungen am Ellenbogen sind die Beseitigung der auslösenden Ursachen und der Beginn einer eigenständigen isometrischen Beübung der Unterarmmuskulatur. Um auch langfristig beschwerdefrei zu bleiben und Rückfälle zu verhindern, sollte im Anschluss an die Akutbehandlung ein Training der Streck- und Beugemuskulatur zur Kräftigung der Gliederkette erfolgen. Hier kann Sie unser Team der Gelenktherapie fachkundig unterstützen.
Bei ausbleibendem Therapieerfolg ist die Stoßwellentherapie in vielen Fällen erfolgreich und seit Jahrzehnten eine etablierte, risikoarme Behandlung. Auch die Behandlung durch Einspritzen von autologem konditioniertem Plasma (ACP) ist eine neuere Option mit guter Wirkungsweise.
Weitere häufigen Beschwerdebilder am Ellenbogen
Schleimbeutelentzündung
Die sog. Bursitis olecrani entsteht häufig nach einem Anstoßen des Ellenbogens oder als Folge einer dauerhauften Druckeinwirkung. Sie kann in der Mehrzahl der Fälle ohne Operation behandelt werden, gelegentlich entwickeln sich aber chronische Formen. Hier kann eine Operation erforderlich werden, bei der der Schleimbeutel entfernt wird.
Nervenengen
Am Ellenbogen gibt es einige Stellen, die für die Nerven des Armes eine natürliche Engstelle darstellen. Die häufigste Form ist hierbei das sog. Ulnarisrinnensyndrom (auch als Sulcus-nervi-Ulnaris-Syndrom bezeichnet). Bei höhergradiger Eineinengung, insbesondere wenn schon Lähmungserscheinungen der Hand- und Unterarmmuskulatur bestehen, ist eine Operation erforderlich. Weitere Nervenengen am Ellenbogen können auch für den Medianusnerv oder den Radialisnerv bestehen, diese sind aber deutlich seltener.
Osteochondrosis dissecans
Örtlich begrenzte Durchblutungsstörungen am Ellenbogengelenk äußern sich in einem sog. Knochenmarködem. Gelegentlich kommt es dann zur Bildung von sog. freien Gelenkkörpern. Diese sind zumeist abgelöste Knorpelstückchen, die dann zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Gelenk führen können. Sie können je nach Form mit einer Gelenkspiegelung (sog. Arthroskopie) wieder befestigt oder aus dem Gelenk entfernt werden.
Erkrankungen der Gelenkschleimhaut
(Arthritis, Arthrosynovitis, Plicasyndrom)
Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Ursachen, weshalb es zu einem krankhaften Wachstum der Gelenkschleimhaut kommen kann. Eine ausgeprägte Schleimhautfalte, eine sog. Plica, kann beispielsweise zu Schmerzen und deutlicher Einschränkung der Beweglichkeit des Gelenkes führen, sodass sie im Rahmen einer Gelenkspiegelung abgetragen werden kann.
Ellenbogenarthrose
Die Arthrose des Ellenbogengelenkes ist nicht so häufig wie beispielsweise die Hüft- oder Kniegelenksarthrosen, aber dennoch keine Seltenheit. Sie kann beispielsweise nach Knochenbrüchen mit Beteiligung der Gelenkfläche entstehen, aber auch ohne vorangehendes Unfallereignis als sogenannte primäre Arthrose. Je nach Schweregrad der Arthrose gibt es verschiedene konservative wie operative Therapiemöglichkeiten.
Auch im Rahmen einer Arthrose des Ellenbogens können freie Gelenkkörper entstehen, die schmerzhafte Blockaden verursachen und im Rahmen einer Arthroskopie entfernt werden können.
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