Verkalkung Rotatorenmanschette

Eine Verkalkung der Rotatorenmanschette entsteht durch Kalkablagerungen in den Sehnen der Schulter. Sie führt zu plötzlichen Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit.

Kalkablagerungen entstehen meist durch Durchblutungsstörungen oder Überlastung der Schultersehnen. Typisch sind stechende Schmerzen, besonders beim Heben des Arms oder in Ruhephasen. In vielen Fällen bildet sich der Kalk mit konservativer Therapie – wie Schonung, Physiotherapie, Stoßwellenbehandlung oder Injektionen – von selbst zurück. Bleiben Beschwerden bestehen, kann der Kalkherd arthroskopisch entfernt werden. Ziel der Behandlung ist es, Schmerzen zu lindern, Entzündungen zu stoppen und die volle Schulterbeweglichkeit wiederherzustellen.

Verkalkung der Rotatorenmanschette

Anatomie

In den Sehnen der Rotatorenmanschette kann es zu Kalkablagerungen kommen. Insbesondere die Supraspinatussehne ist hiervon betroffen. Die Ursache für die Kalkbildung ist abschließend nicht geklärt.

Es kommt zur Ablagerung von Calciumsalzen im Faser-Knorpelgewebe, welches sich in der Sehne befindet. Diese Ablagerungen sind kreideartig und verflüssigen sich zu einer zahnpastaähnlichen Konsistenz.

Krankheitsbild

Dieses ähnelt sehr dem Impingementsyndrom. Es kommt zu Schmerzen sowohl bei der Seithebung des Armes als auch zu Ruheschmerzen, welche insbesondere nachts auftreten können.

Behandlungsablauf

Diagnostik

Neben der klinischen Untersuchung erfolgt ein Röntgenbild und eine Ultraschalluntersuchung.

Therapie

  • Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten, z. B. Ibuprofen und Diclofenac
  • Injektionen von Corticoiden und/oder Hyaluronsäure in den Schleimbeutel unter dem Schulterdach
  • Krankengymnastik: akut in Verbindung mit Kälte, im chronischen Stadium mit Wärmeapplikation
  • Hilfreich ist auch die Akupunktur zur Stimulation der entzündungshemmenden Akupunkturpunkte
  • Vermeidung von Überkopftätigkeiten, insbesondere Sportarten wie Tennis oder Volleyball

Zusätzlich kann je nach Größe und Stadium des Kalkdepots die Stoßwellentherapie eingesetzt werden. Diese ist in der Lage, die Fresszellen des Körpers zu aktivieren und den Kalk abzubauen.

Operative Therapie

Bei chronisch, konservativ ausbehandelten Beschwerden ist die Schlüssellochoperation (Arthroskopie) indiziert. Hierbei wird das Kalkdepot unter Sicht eröffnet und ausgelöffelt. Ein chronisch entzündlicher Schleimbeutel wird ebenfalls entfernt. Sollte zusätzlich eine Enge des knöchernen Kanals bestehen, so wird diese arthroskopisch mitbehandelt.

Nachbehandlung

Ruhigstellung ist nicht notwendig. Der Arm soll für mindestens zwei Wochen geschont werden, insbesondere Überkopftätigkeiten müssen vermieden werden.

Für 14 Tage ist die Einnahme entzündungs- und schmerzhemmender Medikamente (z. B. Ibuprofen 600 mg, 3×1 nach dem Essen) zu empfehlen.

Die Krankengymnastik sollte nach der ersten Woche beginnen: zunächst passiv, anschließend zunehmend assistiert innerhalb der Schmerzgrenzen in allen Bewegungsrichtungen.

Während der Krankengymnastik, aber auch zuhause sollten in den ersten drei Wochen dreimal täglich je ca. 20 Minuten mit Eis gekühlt werden.

Ab der zweiten Woche kann individuell auf Wärme umgestellt werden. Die Rehabilitation mit Geräten zur Kräftigung des Schultergürtels sollte frühestens ab der 6. postoperativen Woche beginnen.

Unsere Schulterchirurgie-Spezialisten

  • Dr. med. M. Scholz

Verkalkung Rotatorenmanschette

Eine Verkalkung der Rotatorenmanschette entsteht durch Kalkablagerungen in den Sehnen der Schulter. Sie führt zu plötzlichen Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit.

Kalkablagerungen entstehen meist durch Durchblutungsstörungen oder Überlastung der Schultersehnen. Typisch sind stechende Schmerzen, besonders beim Heben des Arms oder in Ruhephasen. In vielen Fällen bildet sich der Kalk mit konservativer Therapie – wie Schonung, Physiotherapie, Stoßwellenbehandlung oder Injektionen – von selbst zurück. Bleiben Beschwerden bestehen, kann der Kalkherd arthroskopisch entfernt werden. Ziel der Behandlung ist es, Schmerzen zu lindern, Entzündungen zu stoppen und die volle Schulterbeweglichkeit wiederherzustellen.

Verkalkung der Rotatorenmanschette

Anatomie

In den Sehnen der Rotatorenmanschette kann es zu Kalkablagerungen kommen. Insbesondere die Supraspinatussehne ist hiervon betroffen. Die Ursache für die Kalkbildung ist abschließend nicht geklärt.

Es kommt zur Ablagerung von Calciumsalzen im Faser-Knorpelgewebe, welches sich in der Sehne befindet. Diese Ablagerungen sind kreideartig und verflüssigen sich zu einer zahnpastaähnlichen Konsistenz.

Krankheitsbild

Dieses ähnelt sehr dem Impingementsyndrom. Es kommt zu Schmerzen sowohl bei der Seithebung des Armes als auch zu Ruheschmerzen, welche insbesondere nachts auftreten können.

Behandlungsablauf

Diagnostik

Neben der klinischen Untersuchung erfolgt ein Röntgenbild und eine Ultraschalluntersuchung.

Therapie

  • Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten, z. B. Ibuprofen und Diclofenac
  • Injektionen von Corticoiden und/oder Hyaluronsäure in den Schleimbeutel unter dem Schulterdach
  • Krankengymnastik: akut in Verbindung mit Kälte, im chronischen Stadium mit Wärmeapplikation
  • Hilfreich ist auch die Akupunktur zur Stimulation der entzündungshemmenden Akupunkturpunkte
  • Vermeidung von Überkopftätigkeiten, insbesondere Sportarten wie Tennis oder Volleyball

Zusätzlich kann je nach Größe und Stadium des Kalkdepots die Stoßwellentherapie eingesetzt werden. Diese ist in der Lage, die Fresszellen des Körpers zu aktivieren und den Kalk abzubauen.

Operative Therapie

Bei chronisch, konservativ ausbehandelten Beschwerden ist die Schlüssellochoperation (Arthroskopie) indiziert. Hierbei wird das Kalkdepot unter Sicht eröffnet und ausgelöffelt. Ein chronisch entzündlicher Schleimbeutel wird ebenfalls entfernt. Sollte zusätzlich eine Enge des knöchernen Kanals bestehen, so wird diese arthroskopisch mitbehandelt.

Nachbehandlung

Ruhigstellung ist nicht notwendig. Der Arm soll für mindestens zwei Wochen geschont werden, insbesondere Überkopftätigkeiten müssen vermieden werden.

Für 14 Tage ist die Einnahme entzündungs- und schmerzhemmender Medikamente (z. B. Ibuprofen 600 mg, 3×1 nach dem Essen) zu empfehlen.

Die Krankengymnastik sollte nach der ersten Woche beginnen: zunächst passiv, anschließend zunehmend assistiert innerhalb der Schmerzgrenzen in allen Bewegungsrichtungen.

Während der Krankengymnastik, aber auch zuhause sollten in den ersten drei Wochen dreimal täglich je ca. 20 Minuten mit Eis gekühlt werden.

Ab der zweiten Woche kann individuell auf Wärme umgestellt werden. Die Rehabilitation mit Geräten zur Kräftigung des Schultergürtels sollte frühestens ab der 6. postoperativen Woche beginnen.

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