Skidaumen
Der Skidaumen entsteht meist durch Umknicken oder Überdehnung des Daumens – häufig beim Sport.
Dabei reißt das innere Seitenband am Daumengrundgelenk teilweise oder vollständig. Eine frühzeitige Behandlung mit Schiene oder Operation ist entscheidend, um die Stabilität und Greiffunktion vollständig wiederherzustellen.
Wichtige Informationen auf einen Blick
Beim „Skidaumen“ reißt das ulnare Seitenband am Daumengrundgelenk typischerweise durch einen Sturz mit abgespreiztem Daumen (z. B. am Skistock) oder durch ein kräftiges Abspreizen beim Ballpritsch. Bei kompletter Ruptur ist das Gelenk instabil; selbst eine gefüllte Wasserflasche lässt sich oft nicht sicher halten.
Behandlungsablauf – Skidaumen
Diagnostik
Zunächst wird der Daumen in zwei Ebenen geröntgt, um Frakturen oder knöcherne Bandausrisse auszuschließen. Liegen keine knöchernen Verletzungen vor, beurteilt die erfahrene klinische Untersuchung die Bandstabilität im Seitenvergleich; bei eindeutigem Befund sind gehaltene Stressaufnahmen nicht zwingend nötig.
Konservative Therapie
Bei kompletter ulnarer Instabilität ist eine rein konservative Behandlung meist nicht erfolgreich, da der Ansatz des Adduktor-pollicis über dem Band verläuft und sich bei einer sogenannten Stener-Läsion zwischen die Bandenden legen kann – das verhindert die Heilung.
Operative Verfahren
Über einen geschwungenen Zugang am Grundgelenk wird die Adduktorsehnenplatte sorgfältig dargestellt (mit Schonung des dorsalen Daumennervs). Die Sehnenplatte wird gespalten und die umgeschlagenen Bandstümpfe werden mobilisiert.
- Frische Verletzungen (< 2 Wochen): Primäre Bandnaht in der Regel ausreichend, ohne Gelenktransfixation.
- 3–6 Wochen alte Verletzungen: Häufig zusätzliche Transfixation des Grundgelenks mit einem 1,2-mm-Kirschnerdraht, der nach etwa 6 Wochen in Lokalanästhesie entfernt wird.
- Ältere Läsionen oder Rerupturen: Anatomische Rekonstruktion nach Lister mit freiem Palmaris-longus-Transplantat.
Skidaumen
Der Skidaumen entsteht meist durch Umknicken oder Überdehnung des Daumens – häufig beim Sport.
Dabei reißt das innere Seitenband am Daumengrundgelenk teilweise oder vollständig. Eine frühzeitige Behandlung mit Schiene oder Operation ist entscheidend, um die Stabilität und Greiffunktion vollständig wiederherzustellen.
Wichtige Informationen auf einen Blick
Beim „Skidaumen“ reißt das ulnare Seitenband am Daumengrundgelenk typischerweise durch einen Sturz mit abgespreiztem Daumen (z. B. am Skistock) oder durch ein kräftiges Abspreizen beim Ballpritsch. Bei kompletter Ruptur ist das Gelenk instabil; selbst eine gefüllte Wasserflasche lässt sich oft nicht sicher halten.
Behandlungsablauf – Skidaumen
Diagnostik
Zunächst wird der Daumen in zwei Ebenen geröntgt, um Frakturen oder knöcherne Bandausrisse auszuschließen. Liegen keine knöchernen Verletzungen vor, beurteilt die erfahrene klinische Untersuchung die Bandstabilität im Seitenvergleich; bei eindeutigem Befund sind gehaltene Stressaufnahmen nicht zwingend nötig.
Konservative Therapie
Bei kompletter ulnarer Instabilität ist eine rein konservative Behandlung meist nicht erfolgreich, da der Ansatz des Adduktor-pollicis über dem Band verläuft und sich bei einer sogenannten Stener-Läsion zwischen die Bandenden legen kann – das verhindert die Heilung.
Operative Verfahren
Über einen geschwungenen Zugang am Grundgelenk wird die Adduktorsehnenplatte sorgfältig dargestellt (mit Schonung des dorsalen Daumennervs). Die Sehnenplatte wird gespalten und die umgeschlagenen Bandstümpfe werden mobilisiert.
- Frische Verletzungen (< 2 Wochen): Primäre Bandnaht in der Regel ausreichend, ohne Gelenktransfixation.
- 3–6 Wochen alte Verletzungen: Häufig zusätzliche Transfixation des Grundgelenks mit einem 1,2-mm-Kirschnerdraht, der nach etwa 6 Wochen in Lokalanästhesie entfernt wird.
- Ältere Läsionen oder Rerupturen: Anatomische Rekonstruktion nach Lister mit freiem Palmaris-longus-Transplantat.
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