Schneiderballen
Der Schneiderballen entsteht meist durch falsches Schuhwerk oder genetische Veranlagung.
Die Behandlung reicht von Druckentlastung und Einlagen bis zu einer operativen Korrektur der Fehlstellung, um Schmerzen zu lindern und die Zehenachse wiederherzustellen.
Krankheitsbild
Der Schneiderballen beschreibt die nach außen gerichtete Fehlstellung des 5. Mittelfußknochens (Metatarsale 5). Diese Fehlstellung kann auch im Rahmen eines Spreizfußes auftreten.
Zu unterscheiden sind im Wesentlichen drei Typen des Schneiderballens (siehe Abbildung).
Behandlungsablauf – Schneiderballen
Diagnostik
Die diagnostische Basis bildet ein Röntgenbild des belasteten Fußes in zwei Ebenen.
Konservative Therapie
Eine Plausibilisierung der Diagnose kann durch das Tragen von Schuhen mit geräumiger Zehenkappe erreicht werden. Einlagen sind in der Regel nicht zielführend.
Operative Therapie
Nach Auswertung des Röntgenbildes stehen unterschiedliche Korrekturoptionen zur Auswahl:
- Bei Typ 1 (nur vergrößertes Köpfchen): genügt oft eine knöcherne Resektion des Köpfchenüberstands.
- Bei Typ 2 und 3 (Bowing oder Verformung): meist erforderlich ist eine minimalinvasive Osteotomie des Metatarsale 5 – je nach Typ direkt köpfchennah (Typ 2) oder im Bereich der Biegung (Typ 3).
Nachbehandlung
Im Anschluss erfolgt die Nachbehandlung in einem Verbandsschuh mit starrer Sohle und Vorfuß-Kompressionsverband über 6 Wochen mit schmerzadaptierter Vollbelastung.
Schneiderballen
Der Schneiderballen entsteht meist durch falsches Schuhwerk oder genetische Veranlagung.
Die Behandlung reicht von Druckentlastung und Einlagen bis zu einer operativen Korrektur der Fehlstellung, um Schmerzen zu lindern und die Zehenachse wiederherzustellen.
Krankheitsbild
Der Schneiderballen beschreibt die nach außen gerichtete Fehlstellung des 5. Mittelfußknochens (Metatarsale 5). Diese Fehlstellung kann auch im Rahmen eines Spreizfußes auftreten.
Zu unterscheiden sind im Wesentlichen drei Typen des Schneiderballens (siehe Abbildung).
Behandlungsablauf – Schneiderballen
Diagnostik
Die diagnostische Basis bildet ein Röntgenbild des belasteten Fußes in zwei Ebenen.
Konservative Therapie
Eine Plausibilisierung der Diagnose kann durch das Tragen von Schuhen mit geräumiger Zehenkappe erreicht werden. Einlagen sind in der Regel nicht zielführend.
Operative Therapie
Nach Auswertung des Röntgenbildes stehen unterschiedliche Korrekturoptionen zur Auswahl:
- Bei Typ 1 (nur vergrößertes Köpfchen): genügt oft eine knöcherne Resektion des Köpfchenüberstands.
- Bei Typ 2 und 3 (Bowing oder Verformung): meist erforderlich ist eine minimalinvasive Osteotomie des Metatarsale 5 – je nach Typ direkt köpfchennah (Typ 2) oder im Bereich der Biegung (Typ 3).
Nachbehandlung
Im Anschluss erfolgt die Nachbehandlung in einem Verbandsschuh mit starrer Sohle und Vorfuß-Kompressionsverband über 6 Wochen mit schmerzadaptierter Vollbelastung.
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