Morton Neuralgie

Die Morton Neuralgie entsteht durch Druck auf die Nerven im Vorfuß, oft durch enge Schuhe oder Fehlbelastung.

Sie verursacht stechende oder brennende Schmerzen beim Gehen. Die Therapie umfasst Einlagen, Injektionen oder bei Bedarf eine operative Druckentlastung des betroffenen Nervs.

Was ist eine Morton Neuralgie?

Krankheitsbild

Eine Morton-Neuralgie (auch Morton Neurom, Morton-Neurinom) ist eine schmerzhafte Erkrankung der Nerven, welche die Kleinzehen sensibel versorgen.

Diese Plantarnerven verlaufen zwischen den Köpfchen der Mittelfußknochen und teilen sich vor den Zehengrundgelenken in ihre Endäste. Aufgrund verschiedener Ursachen (z. B. Spreizfuß) werden diese Nerven komprimiert und verdicken sich oder werden aufgerieben.

Eine Morton-Neuralgie tritt meist zwischen dem 3. und 4. Mittelfußknochen auf, seltener zwischen 2. und 3. In bis zu 16 % aller Fälle finden sich auch multiple Neurome am selben Fuß.

Behandlungsablauf

Symptome

Klinisch berichten die Patientinnen über elektrisierende, teilweise ausstrahlende Schmerzen oder ein Einschlafen der Kleinzehen insbesondere nachts oder klagen über Beschwerden beim Tragen von festem, engem Schuhwerk.

Werden die Schuhe dann ausgezogen, tritt oft eine schnelle Besserung ein.

Diagnostik

Neben der Anamnese, der körperlichen Untersuchung mit speziellen Tests kann die Kernspintomographie (MRT) zur Sicherung der Diagnose dienen.

Eine Infiltration des Nervs mit einem Betäubungsmittel ist zur Diagnosesicherung ebenfalls sehr hilfreich.

Ein Röntgenbild des betroffenen Fußes unter Belastung in 2 Ebenen ist ebenfalls notwendig, um andere, insbesondere funktionelle Ursachen auszuschließen.

Therapie

Als konservative Therapie ist die Infiltrationstherapie sehr vielversprechend [1-3].

In letzter Zeit zeigt sich allerdings, dass auch die extrakorporale Stoßwellentherapie eine echte Alternative zur Injektionsbehandlung oder zur chirurgischen Therapie sein kann [4, 5]. Der Vorteil besteht hier im deutlich verminderten Risiko einer Komplikation. Da es sich aber um eine relativ neue Form der Therapie handelt wird diese nicht von allen Kassen übernommen.

Führt diese nicht zu einer ausreichenden Besserung, so muss darüber nachgedacht werden den Nerv teilweise zu resezieren. Alternativ besteht noch die Möglichkeit einer Neurolyse, d.h. der Freilegung des betroffenen Nervs mit Spaltung des Bandes (Abbildung 1) [3].

Nachbehandlung

Die Nachbehandlung erfolgt in einem Verbandsschuh bis zur gesicherten Wundheilung und zum Fadenzug, anschließend ist die Vollbelastung im Normalschuh möglich.

Unsere Spezialisten für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie

  • PD Dr. K. E. Roth
  • Prof. Dr. med. Kajetan Klos

Morton Neuralgie

Die Morton Neuralgie entsteht durch Druck auf die Nerven im Vorfuß, oft durch enge Schuhe oder Fehlbelastung.

Sie verursacht stechende oder brennende Schmerzen beim Gehen. Die Therapie umfasst Einlagen, Injektionen oder bei Bedarf eine operative Druckentlastung des betroffenen Nervs.

Was ist eine Morton Neuralgie?

Krankheitsbild

Eine Morton-Neuralgie (auch Morton Neurom, Morton-Neurinom) ist eine schmerzhafte Erkrankung der Nerven, welche die Kleinzehen sensibel versorgen.

Diese Plantarnerven verlaufen zwischen den Köpfchen der Mittelfußknochen und teilen sich vor den Zehengrundgelenken in ihre Endäste. Aufgrund verschiedener Ursachen (z. B. Spreizfuß) werden diese Nerven komprimiert und verdicken sich oder werden aufgerieben.

Eine Morton-Neuralgie tritt meist zwischen dem 3. und 4. Mittelfußknochen auf, seltener zwischen 2. und 3. In bis zu 16 % aller Fälle finden sich auch multiple Neurome am selben Fuß.

Behandlungsablauf

Symptome

Klinisch berichten die Patientinnen über elektrisierende, teilweise ausstrahlende Schmerzen oder ein Einschlafen der Kleinzehen insbesondere nachts oder klagen über Beschwerden beim Tragen von festem, engem Schuhwerk.

Werden die Schuhe dann ausgezogen, tritt oft eine schnelle Besserung ein.

Diagnostik

Neben der Anamnese, der körperlichen Untersuchung mit speziellen Tests kann die Kernspintomographie (MRT) zur Sicherung der Diagnose dienen.

Eine Infiltration des Nervs mit einem Betäubungsmittel ist zur Diagnosesicherung ebenfalls sehr hilfreich.

Ein Röntgenbild des betroffenen Fußes unter Belastung in 2 Ebenen ist ebenfalls notwendig, um andere, insbesondere funktionelle Ursachen auszuschließen.

Therapie

Als konservative Therapie ist die Infiltrationstherapie sehr vielversprechend [1-3].

In letzter Zeit zeigt sich allerdings, dass auch die extrakorporale Stoßwellentherapie eine echte Alternative zur Injektionsbehandlung oder zur chirurgischen Therapie sein kann [4, 5]. Der Vorteil besteht hier im deutlich verminderten Risiko einer Komplikation. Da es sich aber um eine relativ neue Form der Therapie handelt wird diese nicht von allen Kassen übernommen.

Führt diese nicht zu einer ausreichenden Besserung, so muss darüber nachgedacht werden den Nerv teilweise zu resezieren. Alternativ besteht noch die Möglichkeit einer Neurolyse, d.h. der Freilegung des betroffenen Nervs mit Spaltung des Bandes (Abbildung 1) [3].

Nachbehandlung

Die Nachbehandlung erfolgt in einem Verbandsschuh bis zur gesicherten Wundheilung und zum Fadenzug, anschließend ist die Vollbelastung im Normalschuh möglich.

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